Medienmitteilungen

20.09.2022

Neue Studien zu Herdenschutz und Wolfsmanagement: Gebirgskantone fordern Bund zum Handeln auf

Die Wolfspopulation in den Schweizer Alpen soll ähnlich der Steinwildpopulation aktiv reguliert werden. Für den Schutz von Nutztierherden auf Alpen sind klare Kriterien zu erarbeiten und der Bund muss seine Unterstützungsleistungen erhöhen. Zu diesen Schlüssen kommt die Regierungskonferenz der Gebirgskantone aufgrund von zwei neuen Studien. Ziel aller Massnahmen soll eine tragfähige Koexistenz von Wolf, Mensch und Nutzieren im Alpenraum sein.

MM_Herdenschutz und Wolfsmanagement_(20_09_22)_d
Hintergrundpapier - Herdenschutz und Wolfsmanagement_(20_09_22)_d
BEILAGE 1_Schlussbericht_BueroAlpe_Grundlagenpapier_Herdenschutz_220803_def
BEILAGE 2_Schlussbericht_BueroAlpe_Grundlagenpapier_Kulturlandschaft_220803_def
BEILAGE 3_ KOMBI_HV_PVA_Wolf_Schweiz_2022_09_19


10.03.2022

Grossraubtiere – Wolf: Für den Alpsommer 2022 sind Sofortmassnahmen umzusetzen

Die Gebirgskantone wollen im Hinblick auf den Alpsommer 2022 Sofortmassnahmen umsetzen. Diese betreffen die Festlegung von Zumutbarkeits-Kriterien bezüglich des Herdenschutzes. Zudem sind beim Bund die administrativen Abläufe für die verschiedenen Bewilligungen markant zu erleichtern.

MM Wolf - Loup - Lupo 2022 (d)


31.08.2021

Gebirgskantone gegen Abschaffung des Eigenmietwerts bei Zweitwohnungen

Eine Abschaffung des Eigenmietwerts bei Zweitwohnungen hätte bei den Gebirgskantonen einen Einnahmeausfall von rund 200 Millionen Franken zur Folge. Nachdem bereits das Zweitwohnungsverbot einschneidende wirtschaftliche Auswirkungen zeitigt, wäre es geradezu absurd, wenn die Gebirgskantone mit dem Wegfall dieser Steuereinnahmen ein zweites Mal bestraft würden.

MM-Gebirgskantone-31_08_2021_D


20.05.2021

Gebirgskantone sagen Ja zum CO2-Gesetz

Der Klimawandel wird das Berggebiet vor besonders hohe Herausforderungen stellen. Der Anstieg der Permafrostgrenze sowie die Zunahme von Naturgefahren sind nur einige Beispiele. Weil diese Entwicklung nicht unmittelbar gestoppt werden kann, müssen sich die Berggebiete an die sich verändernden Verhältnisse anpassen. Der im neuen CO2-Gesetz vorgesehene Klimafonds unterstützt solche Anpassungsmassnahmen.

MM CO2-Gesetz_d


12.05.2021

Der Bund hat seine Hausaufgaben nicht erfüllt

Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) ist von der heute präsentierten Wirkungsanalyse zum Zweitwohnungsgesetz (ZWG) des Bundesrates enttäuscht. Dieser hätte es in der Hand gehabt, mit der Wirkungsanalyse Vorschläge zu unterbreiten, um bekannte Probleme ohne Beeinträchtigung des Schutzziels des ZWG zu lösen. Zudem dauerte der Prozess der Wirkungsanalyse viel zu lange.

MM zur ZWG-Wirkungsanalyse (12_05_21)_D


16.02.2021

Bundesrat muss zur Auflösung von Zielkonflikten Stellung nehmen

Laut den Energieperspektiven 2050+ und gemäss der langfristigen Klimastrategie des Bundesrates soll die Schweiz bis 2050 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstossen (Netto-Null-Ziel bis 2050). Dazu muss die Stromproduktion aus Wasserkraft und Photovoltaik stark ausgebaut werden. Dies bewirkt aber Zielkonflikte innerhalb des Umweltbereichs. Der Bundesrat muss deshalb in der Botschaft zum «Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien» konkrete Wege aufzeigen, wie diese Zielkonflikte gelöst werden können.

MM Klimapolitk


03.02.2021

Appenzell I.Rh. wird neues Mitglied der Regierungskonferenz der Gebirgskantone

Die Standeskommission (Kantonsregierung) von Appenzell Innerrhoden tritt nach zweijähriger Beobachterphase definitiv der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) bei.

Medienmitteilung_03_02_21_D


14.12.2020

Der Erhalt bestehender Wasserkraftwerke ist gefährdet, zur Erreichung der Klimaziele aber zwingend nötig

Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) hat von den kürzlich publizierten Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie (BFE) Kenntnis genommen, die mögliche Wege in eine erneuerbare und klimaneutrale Energiezukunft aufzeigen. Alle Szenarien gehen davon aus, dass zur Erreichung der Klimaziele der Strombedarf bis ins Jahr 2050 markant zunehmen wird. Strom wird zum zentralen Energieträger. Entsprechend muss die inländische und erneuerbare Stromproduktion massiv ausgebaut werden. Die RKGK stellt mit Zufriedenheit fest, dass die Wasserkraft auch im Jahre 2050 mit 53% oder 45 TWh der Bruttostromerzeugung die wichtigste erneuerbare Stromerzeugungsform der Schweiz bleiben wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das primäre Augenmerk auf die Sicherung der bestehenden Wasserkraftproduktion von 39 TWh zu legen. Bis 2050 endet nämlich der Grossteil der laufenden Konzessionen. Damit neue Konzessionen erteilt und die bestehenden Wasserkraftwerke weiterbetrieben werden muss der Bund Investitionssicherheit gewährleisten.

MM Energieperspektiven (14_12_20)_D


06.01.2020

Staatsrat Roberto Schmidt (VS) ist neuer Präsident der Gebirgskantone

Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) wählte den Walliser Staatsrat Roberto Schmidt zu ihrem neuen Präsidenten. Er folgt seit 1. Januar 2020 auf den Tessiner Staatsrat Dr. Christian Vitta, der die Konferenz während der letzten vier Jahre präsidierte.

MM Wechsel Präsidium (2020) de
MM Wechsel Präsidium (2020) fr
MM Wechsel Präsidium (2020) it


12.03.2019

Gebirgskantone erfreut über den Entscheid des Nationalrates

Die Gebirgskantone haben den heutigen Entscheid des Nationalrates, das gegenwärtige Wasserzinsmaximum bis Ende 2024 fortzusetzen, erfreut zur Kenntnis genommen. Die beschlossene Übergangsregelung erlaubt es dem Bundesrat eine Vorlage für das Wasserzinsmodell ab 2025 zu erarbeiten und diese in Vernehmlassung zu geben.

MM Wasserzins (12_03_19) D